Presseschau: Der Papst im Europaparlament

25.11.2014

Der Papst besuchte am Dienstag den 25.11.2014 das Europaparlament. Mehrere Zeitungen berichteten im Vorfeld und auch am heutigen Dienstag von den Meinungen der Parlamentarier zum Papstbesuch. Zitiert wurde dazu auch Fabio De Masi:

Frankfurter Rundschau, 25.11.2014

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Den Papst als Redner zu Gast zu haben, sei ein Privileg und eine große Ehre, sagt Hausherr Schulz in seiner Begrüßung. „Ihre Themen, Ihre Heiligkeit, sind universell, und Ihre Botschaft bietet Orientierung.“ Einige wenige Abgeordnete der spanischen Kommunisten sollen die Papst-Ansprache nicht ertragen und den Saal verlassen haben. Der Linken-Abgeordnete Fabio de Masi urteilt milder: „Mit seinen Ansichten zu Krieg und Frieden“, so der hessische Neuparlamentarier, „spricht der Papst uns aus dem Herzen

[...]"

Der Artikel "Appell an das müde, alte Europa" von Harald Biskup erschien am 25.11.2014 auf der Internetseite der Frankfurter Rundschau. Der wortgleiche Artikel erschien ebenfalls mit anderen Titeln auf den Internetseiten des Kölner Stadtanzeigers, der Mitteldeutschen Zeitung sowie in der Druckausgabe der Berliner Zeitung sowie des Naunburger Tagesblatts.

Deutsche Welle 25.11.2014

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In general, however, Francis can count on a warm welcome. Fabio De Masi, a German of the Left and himself a Catholic, previously declared the first Apostolic Exhortation of the Pope, the "Evangelii Gaudium," a "Roman version of our party program." The EU parliamentarian added that a pope who can tell European Commission President Jean-Claude Juncker - "the godfather of a tax cartel and supporter of failed euro policies" - that his policies kill, is something De Masi can only applaud.

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Der Artikel "Europe awaits Pope Francis' EU homily"von Stefan Dege erschien am 25.11.2014 auf der Homepage der Deutschen Welle.

Deutsche Welle, 21.11.2014

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Vor dem Besuch des Papstes meldeten sich vereinzelt auch Vatikan-Kritiker zu Wort. So ließ die Abgeordnete der spanischen Kommunisten, Marina Albiol ließ wissen: Die Präsenz des Papstes sei eine Beleidigung für Millionen kirchlicher Laien in Europa. Insgesamt aber darf Franziskus wohl auf einen freundlichen Empfang hoffen. Der deutsche Linke Fabio De Masi, selbst Katholik, bezeichnete das erste Apostolische Schreiben des Papstes, das "Evangelii Gaudium", als "die römische Variante unseres Parteiprogramms". Einem Papst, der "dem Paten eines Steuerkartells und Verfechter der gescheiterten Euro-Politik wie dem neuen Kommissionschef Jean-Claude Juncker ins Stammbuch schreibt, dass diese Wirtschaftspolitik tötet" könne er nur applaudieren", so De Masi.

[...]"

Ein Ausschnitt aus dem Artikel "Europa vor Moralpredigten des Papstes" von Stefan Dege erschien am 21.11.2014 auf der Webseite der Deutschen Welle.

Süddeutsche Zeitung, 20.11.2014

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Insgesamt aber dürfte Franziskus ein recht freundlicher Empfang zuteil werden. Zumal bei Teilen der Linken der Kampf gegen die Troika sehr viel wichtiger genommen wird, als der Radau gegen die Kunde von der Dreieinigkeit.

Der deutsche Linke Fabio De Masi, selbst Katholik, nennt das erste Apostolische Schreiben des Franziskus, das „Evangelii Gaudium“, gar „die römische Variante unseres Parteiprogramms“. Einem Papst, der „dem Paten eines Steuerkartells und Verfechter der gescheiterten Euro-Politik wie dem neuen Kommissionschef Jean-Claude Juncker ins Stammbuch schreibt, dass diese Wirtschaftspolitik tötet, kann ich nur applaudieren“, sagt De Masi.

[...]"Der vollständige Artikel von Javier Caceres

erschien am 20. November 2014 in der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung.

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