Presseschau: Weißbuch zur Zukunft der EU (ZDF & Euronews & EuranetPlus)

Die Europäische Kommission hat ein Weißbuch zur Zukunft der EU veröffentlicht.

02.03.2017

Die Europäische Kommission hat ein Weißbuch zur Zukunft der EU veröffentlicht, in dem sie fünf verschiedene Szenarien eröffnet. Viel Lyrik & selbstfahrende Autos, während die Probleme soziale Spaltung, Investitionen, Krise, Krieg, Terror und Flucht ausgeklammert werden. Dazu sind noch mehr Aufrüstung und noch mehr Strukturreformen - also Lohn- und Rentenkürzung - angekündigt. Die Presse berichtet über die Vorstellung des Weißbuches und zitiert auch Fabio De Masi:

ZDF heute, 01.03.2017

"[...] Angesichts der tiefsten Krise seit ihrer Gründung und wachsendem Zuwachs für Populisten in vielen Ländern müsse die EU "die wahren Ursachen" angehen, forderte der Linken-Politiker Fabio de Masi. "Der dumme Stabilitäts- und Wachstumspakt" müsse "verschrottet werden" und durch eine Investitionsregel ersetzt werden, die öffentliche Investitionen von den europäischen Verschuldungs- und Defizitregeln ausnehme. [...]"

Der Artikel und Videobeitrag "Monsieur Jean-Claude und seine fünf EU-Szenarien" kann auf der Webseite des ZDF kostenfrei abgerufen werden.

Euronews, 01.03.2017

"[...] Kritik kam auch von der Vereinigten Europäischen Linken. “Es gibt Bereiche, in denen die EU liefern muss, darunter in der Steuergerechtigkeit. In anderen aber sollte sie sich zurückhalten, sie sollte beispielsweise die Wasserversorgung der Mitgliedsstaaten nicht privatisieren”, sagt Fabio De Masi. “Auch sollte sie keinen Binnenmarkt schaffen, der Ähnlichkeiten mit Handelsabkommen hat, wie es TTIP oder CETA sind, die den Weg für den Wettbewerb um den geringsten Lohn und die niedrigsten Umweltstandards frei machen.” [...]"

Der Artikel und der Videobeitrag  "Quo vadis Europa?" kann auf der Webseite von Euronews kostenfrei abgerufen werden.

Quo vadis Europa? Brüssel legt Vorschläge für eine Reform der EU vor

EuranetPlus 06.03.2017

Redrawing Europe – the White Paper and the Treaty of Rome

Der Videobeitrag kann auf der Webseite von EuranetPlus kostenfrei abgerufen werden.

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