Handelsblatt: Zinsplattformen geraten im Greensill-Skandal in die Kritik

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

05.03.2021

Handelsblatt: Zinsplattformen geraten im Greensill-Skandal in die Kritik

 

"Die Zinsversprechen waren verlockend – zu verlockend, wie sich jetzt für viele Kunden der Bremer Greensill Bank herausstellt. Am Mittwochnachmittag hat die Finanzaufsicht Bafin dem Institut das Geschäft untersagt und Strafanzeige wegen des Verdachts auf Bilanzbetrug gestellt. (...)

Fabio De Masi, stellvertretender Fraktionschef der Linken, fordert: „Die Anleger müssen vor unseriösen Angeboten besser geschützt werden.“ (...)

In Deutschland sind die Einlagen privater Sparer neben der gesetzlichen Absicherung von 100.000 Euro zusätzlich durch den Einlagenschutz der Banken abgesichert. Im Fall von Greensill ist dafür der Bundesverband deutscher Banken (BdB) verantwortlich. Linken-Politiker De Masi glaubt, dass Institute mit riskanterem Geschäftsmodell höhere Beiträge in die Absicherungsfonds einzahlen sollten. „Der Verband ist gut beraten, hier strengere Kriterien anzulegen, wenn einzelne Mitglieder uneingeschränkt und unhinterfragt in offenbar breitem Maßstab auf Geschäfte von Einlagenvermittlern setzen“, sagt der Finanzexperte. Höhere Abgaben an die freiwillige Einlagensicherung seien da nur recht und billig. (...)"

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