FAZ: SPD erwägt Vermögensabgabe

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

04.04.2020
Presseschau

FAZ: SPD erwägt Vermögensabgabe

"Die SPD sieht in den Kosten der Corona-Krise einen weiteren Grund für eine besondere Belastung der Wohlhabenden in Deutschland. „Wir werden eine faire Lastenverteilung brauchen – und die kann für die SPD nur so aussehen, dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen“, sagte die Ko-Vorsitzende Saskia Esken der „Stuttgarter Zeitung“. Sie halte eine einmalige Vermögensabgabe für eine der Möglichkeiten, die Staatsfinanzen nach der Krise „wieder in Ordnung zu bringen“.

Unterstützung erhielt Esken von der Linken. „Eine Vermögensabgabe für Milliardäre ist nötig. Die sogenannten kleinen Leute, die den Laden jetzt am Laufen halten, dürfen nicht die Rechnung für höhere Staatsverschuldung durch die Corona-Krise bezahlen“, meinte Fraktionsvize Fabio De Masi. Eine Vermögensabgabe nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichs wäre eine einmalige Abgabe, die über einen längeren Zeitraum abgegolten werden könne, hob der Linken-Politiker hervor. (...)"

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