Der Standard: Mietenreduktion – Handelskonzerne setzen Vermieter unter Druck

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

31.03.2020
Presseschau

Der Standard.de: Mietenreduktion – Handelskonzerne setzen Vermieter unter Druck

"Nach Adidas und Deichmann machen auch Handelsketten in Österreich Druck, um Mietzinsreduktionen zu erwirken, beklagen Immobilienvermieter.

Zwei Wochen nach Verhängung des Betretungsverbots über einen Großteil der Geschäftslokale und Läden in Österreich wird es ernst für die Immobilienvermieter. Handelskonzerne und Geschäftsinhaber beginnen, die Mieten nicht mehr zu zahlen oder zumindest den Hauptmietzins herabzusetzen. Die Drogeriemarktkette DM habe ihren Vermietern in Aussicht gestellt, weniger Miete zu zahlen, berichtet ein Wiener Hausverwalter dem STANDARD. Die Umsätze seien in den Tagen und Wochen der Ausgangsbeschränkungen massiv rückläufig, so die Begründung für Mietzinsreduktion für die knapp 390 Filialen. (...)

Einen Sturm der Entrüstung hat der Sportausrüster Adidas ausgelöst. "Ich kaufe keine Adidas-Produkte mehr", twitterte der SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Post und zeigte auch gleich ein Video, auf dem ein Adidas-Leiberl verbrannt wird. Ebenfalls auf Twitter fragte der linke Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi: "Muss ich den Schuh jetzt bezahlen?" Nicht nur die beiden Politiker lassen unter #Adidas ziemlich Dampf ab, es gibt im Netz Boykottaufrufe, nachdem der fränkische Sportausrüster angekündigt hatte, wegen der Coronaviruskrise ab April keine Mieten mehr für geschlossene Filialen zahlen zu wollen. Ähnliches verlauteten der schwedische Modekonzern H&M und die deutsche Schuhhandelskette Deichmann."

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