Süddeutsche Zeitung: Gabriel verteidigt Wechsel in Deutsche-Bank-Aufsichtsrat

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

26.01.2020

Süddeutsche Zeitung: Gabriel verteidigt Wechsel in Deutsche-Bank-Aufsichtsrat

"Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel hat kein Verständnis für Kritik an seiner Berufung in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank.  "Ich finde es sogar schlimm, dass sofort der Generalverdacht entsteht, man würde sozusagen seine Seele verkaufen, wenn man nach dem Ende seiner politischen Laufbahn eine Aufgabe in der Wirtschaft wahrnimmt", sagte Gabriel der "Bild am Sonntag". "Ich jedenfalls werde auch in Zukunft nicht anders denken und handeln als vorher." (...)

Die Berufung Gabriels in den Aufsichtsrat des größten deutschen Geldhauses war von Politikern der Opposition mit Empörung kommentiert worden. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Fabio De Masi, bekräftigte am Sonntag: "Wenn Politiker nach kurzer Zeit in Unternehmen wechseln, die von ihren politischen Entscheidungen direkt betroffen waren, drohen immer Interessenkonflikte. Wir brauchen strengere Abkühlphasen in der Politik und Politiker, die nicht vergessen, wo sie herkommen.""

 

 

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