Wirtschaftswoche: EU-Finanzminister wollen Geldwäsche-Kontrollen bei Banken verschärfen

Neue Regelungen sollen die Kooperationen zwischen nationalen Aufsehern erleichtern. Vor allem kleinere Staaten sollen ihre Kontrollen ausbauen.

05.12.2019

Wirtschaftswoche: EU-Finanzminister wollen Geldwäsche-Kontrollen bei Banken verschärfen

"Die EU-Finanzminister wollen nach mehreren Skandalen bei europäischen Banken stärker gegen Geldwäsche vorgehen. Sie unterstützten am Donnerstag Pläne, die Möglichkeiten der Europäischen Union im Kampf gegen solche Gesetzesverstöße zu verbessern. Die neue EU-Kommission unter Führung von Ursula von der Leyen wurde aufgerufen, Wege zu prüfen, um Kontrollfunktionen bei einer EU-Behörde zu bündeln. Diese müsse unabhängig agieren können und direkte Eingriffsrechte haben. Zudem sollen die bestehenden Regeln ergänzt werden, um die Kooperation zwischen den nationalen Aufsehern zu verbessern. (...)

„Die Mafia arbeitet weltweit“, sagte der Linken-Finanzexperte Fabio De Masi. Insofern seien europäische Standards sinnvoll. Eine europäische Aufsicht im Finanzsektor müsse dann aber auch mehr durchgreifen als hierzulande die BaFin. „Deutschland braucht schärfere Maßnahmen gegen Geldwäsche - insbesondere im Immobiliensektor.“"

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