Handelsblatt: Banken unterschätzen Steuerrückforderungen aus Cum-Cum-Geschäften

Deutsche Geldhäuser haben rund 270 Millionen Euro Rückstellungen für Cum-Cum-Deals gebildet. Doch die finanziellen Risiken sind deutlich höher. Eine Presseschau mit Fabio De Masi

14.08.2019
Presseschau

Handelsblatt: Banken unterschätzen Steuerrückforderungen aus Cum-Cum-Geschäften

"Deutsche Kreditinstitute haben für mögliche Straf- und Steuernachzahlungen aus sogenannten Cum-Cum-Geschäften 273 Millionen Euro zurückgelegt. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor, die dem Handelsblatt und dem Bayerischen Rundfunk vorliegt. Demnach haben 18 Banken und Sparkassen entsprechende Rückstellungen gebildet. Teils hätten sie auch schon Rückzahlungen geleistet.

Damit wird deutlich, dass die Geldhäuser sehr unterschiedlich mit den Folgen aus den Cum-Cum-Aktiendeals umgehen – und sich bei Weitem nicht alle für mögliche Steuerforderungen wappnen. (...)

„Besonders erschreckend ist die überdurchschnittliche Beteiligung öffentlicher Institute, die sich nicht mit deren Auftrag zur Unterstützung des Allgemeinwohls verträgt“, findet Fabio De Masi, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag."

 

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