Handelsblatt: Deutscher Bank droht neuer Ärger wegen Cum-Ex-Geschäften

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

10.01.2019

Handelsblatt: Deutscher Bank droht neuer Ärger wegen Cum-Ex-Geschäften

"Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Bank im Zusammenhang mit Cum-Ex-Deals. Die Privatbank M. M. Warburg verlangt Schadensersatz von ihr. 

Der Deutschen Bank droht neuer Ärger wegen ihrer Beteiligung an umstrittenen Aktiengeschäften. Nach Informationen des Handelsblatts ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln wegen möglicher Ordnungswidrigkeiten gegen die Bank. Es geht um verschiedene Rollen des Instituts als Dienstleister für Kunden bei sogenannten Cum-Ex-Geschäften.

Sie soll nicht nur als Depotbank involviert gewesen sein, sondern auch Aktien aus dem eigenen Bestand verliehen haben. Über den Londoner Desk betrieb die Deutsche Bank auch Geschäfte für den Eigenhandel, also auf eigene Rechnung. Das ergab eine interne Ermittlung mithilfe der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer unter dem Codewort „Xenon“. (...)

Der finanzpolitische Sprecher der Linken, Fabio De Masi, bezeichnete die Warburg-Klage als „Ablenkungsmanöver“. Es sei zwar richtig, die Deutsche Bank in ihrer Rolle als Depotbank wegen Cum-Ex-Geschäften zu belangen. Allerdings habe die Warburg Bank ebenso gewusst, was sie tat. Sein drastisches Fazit: „Warburg gegen Deutsche Bank ist wie Sodom gegen Gomorra.“"

 

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