Amazon muss endlich verhandeln!

Pressemitteilung von Fabio De Masi

22.09.2014
Fabio De Masi

„Diese freche Tarifverweigerung von Amazon muss endlich aufhören. Es ist unerträglich, dass sich der weltgrößte Internethändler nach wie vor beharrlich weigert, mit ver.di über einen Tarifvertrag auch nur zu verhandeln. Wir sind uneingeschränkt solidarisch mit den Streikenden, im nordrhein-westfälischen Rheinberg und an den drei weiteren bestreikten Amazon-Standorten“, erklärte der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE),

Seit der Nacht zum Montag streiken die Amazon-Beschäftigten auch in Rheinberg in NRW für ihre berechtigten Forderungen: Löhne und andere Zahlungen dürfen bei Amazon nicht weiter einseitig vom Management festgelegt werden. Sie sind keine Almosen, sondern kollektivrechtliche Ansprüche. Leistungen, wie z. B. das Weihnachtsgeld sind tariflich abzusichern und keine milden Gaben. Amazon darf als größter Internethändler und Trendsetter bei den monatlichen Vergütungen nicht länger unter dem Tarifniveau des Einzel- und Versandhandels bleiben. Die massenhafte Nutzung befristeter Arbeitsverhältnisse durch den Konzern muss endlich beendet werden. Nur Tarifverträge bieten den Beschäftigten den nötigen Schutz ihrer Arbeits- und Entlohnungsbedingungen. Dafür muss das Amazon-Management umgehend Tarifverhandlungen mit ver.di aufnehmen.

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