SPD: "Selbstmord aus Angst vor dem Tod"

Eine Presseschau mit Fabio De Masi zur GroKo-Abstimmung in der SPD

05.03.2018

5. März 2018, Hamburger Abendblatt, Peter Ulrich Meyer: Hamburgs Genossen lassen alle Fragen offen

"Der Linken-Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi setzt auf unzufriedene Gro-Ko-Gegner in der SPD. "Echte Sozialdemokraten werden gebraucht. Die Linke steht bereit mit all jenen in Hamburg und Deutschland, die einen sozialen Aufbruch wollen, etwas Neues zu beginnen", sagte De Masi. Mit der Entscheidung für die Große Koalition begehe die SPD "Selbstmord aus Angst vor dem Tod". Die SPD-Führung habe die Partei in eine Sackgasse manövriert. "Die SPD schafft sich wie etliche sozialdemokratische Parteien in Europa ab, weil sie Rentenkürzungen, Lohndrückerei, die Zerstörung des Sozialstaats sowie eine Abkehr von der Entspannungspolitik verantworten", so De Masi."

 

4. März 2018, der Freitag, Sebastian Puschner: "Wir brauchen jetzt Druck von außen"

"Die Gegner der Großen Koalition haben das Mitgliedervotum verloren. Einer von ihnen, der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow, kündigt die Gründung einer neuen Plattform an (...)

Der Linken-Abgeordnete Fabio de Masi hat am Sonntagvormittag bereits angeboten: Seine Partei stehe bereit, "mit all jenen, die einen sozialen Aufbruch wollen, etwas Neues zu beginnen".

Marco Bülow: Im Augenblick geht’s mir darum, was in- und außerhalb der SPD machbar ist. Ich bin bereit, mit jedem zu sprechen, aber nicht über irgendwelche derartigen Angebote. Mir geht es um eine Zusammenarbeit progressiver Kräfte gerade außerhalb des Bundestages und der Parteien. Darum werden wir eine entsprechende Plattform gründen.

Mit wem konkret, wie, wozu, in welcher Form?

Marco Bülow: Das werden alle kommende Woche erfahren."

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