Presseschau: Yahoo späht Millionen E-Mails aus

Eine kleine Presseschau zu den Vorwürfen, dass Yahoo sensible E-Maildaten an US-Behörden weitergegeben haben soll

06.10.2016

Nach den Enthüllungen, dass der E-Mail-Provider Yahoo systematisch E-Mails seiner Kunden analysiert und die Daten an US-Behörden weitergegeben hat, schaltet sich nun das irische Datenschutz-Behörde ein. Auch auf der europäischen Ebene gibt es über den Fall Yahoo Diskussionen. Wir dokumentieren hier eine kleine Presseschau mit Fabio De Masi:

Der Standard/ Wirtschaftswoche, 05.10.2016

"[...] Fabio de Masi, Abgeordneter der Linken im EU-Parlament, forderte, die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini müsse bei den US-Behörden für Klarheit sorgen. Die Datenschutz-Anwältin Ashley Winton von der Wirtschaftskanzlei Paul Hastings sagte, der Fall steigere die Chancen, juristisch gegen das erst in diesem Jahr geschlossene "Privacy Shield"-Abkommen zum Datenaustausch zwischen der EU und den USA vorzugehen. Der Pakt ermöglicht es Firmen, Daten ohne hohen bürokratischen Aufwand in die USA zu übermitteln. Einige Politiker in Europa hatten den Deal kritisiert und erklärt, er biete zu wenig Schutz gegen massenhafte Ausspähungen durch die US-Geheimdienste."

Der Artikel "Irische Datenschutz-Behörde untersucht E-Mail-Ausspähung bei Yahoo" kann auf der Webseite des Standards kostenfrei abgerufen werden. Der Artikel beruht auf einer Reuters-Agentumeldung und wurde in identischer Form auf der Webseite der Wirtschaftswoche unter dem Titel "Datenschützer leiten Untersuchungen ein" veröffentlicht

The Times, 05.10.2016

"[...] Fabio de Masi, a German member of the European parliament with the leftwing Die Linke party, called on Federica Mogherini, the EU high representative for external affairs, to seek clarification from US authorities about the treatment of EU citizens’ data [...]"

The article "Watchdog to look at Yahoo over email search" by Padraic Halpin is available at thetimes.co.uk.

Le Monde, 06.10.2016

"[...] Plusieurs élus européens, dont l’Allemand Fabio de Masi (Die Linke), ont demandé à la Commission européenne de demander des explications aux autorités américaines. La révélation de cette affaire intervient quelques mois après l’adoption de l’accord dit « Privacy Shield », qui encadre les transferts de données personnelles entre les Etats-Unis et l’Europe, et qui interdit théoriquement toute forme de surveillance de masse. Mais les adversaires de ce texte dénoncent l’absence de garanties concrètes proposées par les Etats-Unis sur ce point, malgré la possibilité, introduite par l’accord, de porter plainte aux Etats-Unis pour les citoyens européens victimes d’abus de surveillance."

L'article est disponsible en Lemonde.fr

Futurezone, 05.10.2016

"[...] Unklar blieb, welche Daten genau Yahoo an die US-Behörden übergab. Es ist Experten zufolge der erste Fall, in dem ein US-Konzern der Forderung nach einer Überwachung des gesamten Mail-Verkehrs nachgegeben hat. Der Konzern wollte sich weder dazu äußern, ob er E-Mails seiner Nutzer durchsucht hat noch dazu, ob auch Mails aus Europa betroffen sind. Fabio de Masi, Abgeordneter der Linken im EU-Parlament, forderte, die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini müsse bei den US-Behörden für Klarheit sorgen."

Der Artikel "Irische Datenschützer wollen Yahoo-Mail-Causa untersuchen" erschien auf der Webseite Futurezone und kann dort kostenfrei abgerufen werden.

Reuters, 05.10.2016

"[...] Fabio de Masi, a German member of the European Parliament with the leftist Die Linke party, said he had submitted a formal request to EU High Representative for External Affairs Federica Mogherini asking her to seek clarification from U.S. authorities about the treatment of EU data. [...]"

Die Agenturmeldung "Yahoo email scanning prompts European ire" kann auf der Webseite der Agentur Reuters kostenfrei abgerufen werden. Der identische Artikel erschien zudem im Fortune Magazin

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