Presseschau: Bankenstresstest

11.08.2016
Presseschau

Mehrere Medien greifen Fabio De Masis Pressemitteilung sowie sein Interview im Deutschlandfunk zum Bankenstresstest auf.

Die Tageszeitung neues deutschland (nd) berichtete am 01.08.2016.

" [...] Nicht alle sind so optimistisch. Für Fabio De Masi, der für die LINKE im Europaparlament sitzt, gleicht der Stresstest einem »Fiebermessen bei den Zombies«. Hauptsache die Temperatur stimme. »Die Resultate sind weder nachvollziehbar noch belastbar«, so der Bankenexperte De Masi. Die Stresstests gingen im normalen Szenario von völlig unrealistischen Annahmen aus. Es würden ein zu hohes Wachstum unterstellt und die mittelfristigen Auswirkungen der niedrigen Zinsen ignoriert beziehungsweise ein falsches Zinsniveau unterstellt. [...]

Der Artikel "Größere Schäden als 2014" von Simon Poelchau kann hier auf der Homepage des nd kostenpflichtig gelesen werden.

Am 10.08.2016 berichtete das Portal Banktip.de (hier) unter der Überschrift "Europäische Banken im Stresstest":

[...] Stresstest in der Kritik
Fabio de Masi, Europaabgeordneter de Linken, wertete gegenüber dem Deutschlandfunk den Stresstest als "Fiebermessen unter Zombies". Zu der drastischen Einschätzung kam er aufgrund der Rahmenbedingungen des Tests. Die EBA ginge von einem überdimensionierten Wertzuwachs, in Form von zu hohen Zinsen aus, wegen welchen die Banken eine auf drei Jahre schöngerechnete Bilanz erhielten.

Ein näherer Blick auf eine der größten deutschen Banken und deren Abschneiden, stellt fest, dass an dieser Einschätzung etwas dran sein könnte, so Schnitt die Deutsche Bank, welche in den letzten beiden Jahren immer schlechtere Zahlen schrieb, im 2016er Test besser ab, als 2014. Welchen Sinn sich die Bankenaufsicht mit dem Vorhaben verspreche, ist fraglich, schließlich ist die Glaubwürdigkeit Europäischer Kreditinstitute schon jetzt
umstritten. [...]

 

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