3. Mai 2021, 19:00 - 20:30

Wer zahlt für die Krise?

Ein Livestream mit Dr. Ulrich Schneider, Julia Friedrichs, Fabio De Masi und Sevim Dagdelen

Die Corona-Pandemie hat Deutschland noch ungleicher gemacht. Während Deutschlands Millionäre und Milliardäre in der Krise um 100 Milliarden Euro reicher geworden sind, haben 15,5 Millionen Haushalte erhebliche finanzielle Einbußen. Jeder dritte Deutsche ist heute finanziell schlechter gestellt als vor der Pandemie. Viele Familien wissen nicht mehr, wie sie explodierende Mieten mit geschrumpftem Einkommen zahlen sollen, ganze Branchen gehen durch die Einschränkungen pleite, Hunderttausende Kleinunternehmen, Gastronomen und Gewerbetreibende, Soloselbständige und Kulturschaffende kämpfen ums Überleben. Während große Teile der Bevölkerung unter Druck stehen, konnten sich die Superreichen in den letzten Monaten die Taschen noch mehr füllen und Unmengen an Vermögen anhäufen. Allen voran haben hierzulande der Lidl-Eigentümer Dieter Schwarz, die Aldi-Familien sowie die BMW-Großeigner Susanne Klatten und Stefan Quandt Superprofite in der Krise gemacht. Wer zahlt die Kosten der Krise? Vermögensabgabe? Vermögenssteuer? Erhöhung des Rentenalters, wie von Teilen der Union gefordert oder eine Mehrwertsteuererhöhung? Welche Konzepte tragen gegen die zunehmende Ungleichheit?

Diese und weitere Fragen diskutiere ich mit:

* Dr. Ulrich Schneider (Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes)
* Julia Friedrichs (Journalistin, Autorin und Filmemacherin)
* Fabio de Masi (stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE und Obmann im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages)

 

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt und wird auf Facebook live übertragen.

Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/91002803407...
Meeting-ID: 910 0280 3407
Kenncode: 647001