Nicht erst mit der Coronakrise ist die Frage aktuell: Wie steht es um unser Geld? Wie wollen wir bezahlen und bezahlt werden? Wo ist es sicher und stabil? Was bedeuten Globalisierung und Digitalisierung für unser Geld? Wer schöpft neues Geld und entscheidet über die Kreditvergabe?
Bezahlen lieber mit Karte als bar oder aus der elektronischen Geldbörse? Bequem mit Paypal, bald mit DIEM (bisher LIBRA), dem Facebook-Geld oder doch lieber mit echten Euros?
Geldschöpfung in öffentlicher Hand mit öffentlichen Zielen, in der Hand der Banken oder künftig der FinTechs und Datenkraken?
Die Europäische Zentralbank hat kürzlich ihre Analyse und Pläne rund um einen "digitalen Euro" vorgelegt. Die Monetative e.V. votiert für "Vollgeld". Attac fordert Euro-Konten. Facebooks DIEM-Projekt zielt auf ein privates Weltgeld. Bitcoin verspricht anonymes Bezahlen und eine sichere, knappe, infinit teilbare Währung. Wie soll das alles funktionieren? Wer soll es regulieren? Wie passt es zusammen? Wem nutzt es? Wie wollen wir unser Geld „steuern“? Währungspolitiker, Geldpolitikerinnen, Datenschützer und Wettbewerbsrechtlerinnen sind gefragt.
Attac, IPSO - die Gewerkschaft in der EZB, die Monetative e.V. und die Bildungskooperationen für eine gerechte Globalisierung (BiKoop e.V.) laden Sie ein zu einer Online-Diskussion mit
Moderation: Markus Zydra, Süddeutsche Zeitung