Terroristen zahlen nicht nur bar!

Eine kleine Presseschau

09.03.2016

Die Debatte um eine einheitliche Bargeldobergrenze im Euro-Raum reißt nicht ab und nimmt nun langsam Gestalt an. Die EU-Finanzminister haben nun die Juncker-Kommission aufgefordert, "angemessene Grenzen" für Bargeldzahlungen festzulegen. Zudem zeigte sich der EZB-Chef Mario Draghi vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments offen für eine Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Als Argument für die Bargeldbeschränkung wird die Einschränkung der Terrorfinanzierung von Seiten der EU genannt. Dem widerspricht Fabio De Masi und in der Bargeldbeschränkung eher in die Intention die Bürger noch stärker durchleuchten und Negativzinsen an die Sparer weiterreichen zu können. Lesen Sie hier die Pressemitteilung dazu. Auch die Presse berichtet über die Pläne für eine Bargeldobergrenze im Euro-Raum und zitiert Fabio De Masi.

Neues Deutschland, 09.04.2016

"[...] Derweil warnen linke Politiker, die Debatte über eine Beschränkung oder Abschaffung des Bargeldes habe ein nicht offen ausgesprochenes Ziel: Sie werde »in Wahrheit geführt, weil die Zentralbanken nicht mehr weiter wissen«, schreiben Ex-Finanzminister Oskar Lafontaine, Italiens früherer Vizewirtschaftsminister Stefane Fassina und der Europaabgeordnete Fabio De Masi in der »FAZ«. Wenn die nächste Finanzkrise komme, und dies stehe nach Ansicht der Autoren des Gastbeitrags fest, stünden die Zentralbanken in Europa am Ende ihres Lateins. »Auch negative Zinsen auf die Guthaben der Banken bei der EZB haben diese nicht veranlasst, mehr Kredite zu vergeben, da es an Investitionsbereitschaft der Unternehmen fehlt. Daher sollen die EU-Bürger nun gezwungen werden, ihr Geld bei den Banken zu parken statt unter dem Kopfkissen zu horten. Die Banken könnten so die Strafzinsen an die Kunden weiterreichen und diese zum Konsum zwingen.« [...]"

Der Artikel "EU-Kommissar Oettinger: »Bargeld stirbt aus«" kann auf der Internetseite des Neuen Deutschlands kostenfrei abgerufen werden.

heise online 15.02.2016

" [...] Die massive Kritik an einem Bargeld-Limit hält derweil an. "Terroristen zahlen nicht nur bar", erklärte der linke EU-Abgeordnete Fabio De Masi. Der" Islamische Staat" etwa könne weiter das traditionelle Bankensystem nutzen. In Brüssel und Berlin habe jedenfalls niemand sagen können, "in wie vielen Fällen in der EU etwa Konten gemäß UN-Sanktionslisten gesperrt wurden". Es sollten also vor allem Bürger durchleuchtet werden statt Banken. [...]"

Der Artikel "EU-Staaten fordern einheitliche Bargeld-Obergrenze" von Stefan Krempl erschien am 15.02.2016 auf der Internetseite heise online und kann dort vollumfänglich und kostenfrei abgerufen werden.

Publico, 08.04.2016

"[...] “Los derechos de propiedad están adecuadamente protegidos en la UE, los riesgos de esta directiva pesan mucho más que las potenciales ventajas”, asegura a Público Fabio de Masi, eurodiputado del partido alemán Die Linke. Su formación se integra en el grupo de la Izquierda Unitaria Europea GUE/NGL, que, como ocurre en el grupo de Los Verdes, experimenta un aumento del número de voces contrarias a la ‘Directiva relativa a la protección del saber hacer y la información empresarial no divulgados (secretos comerciales) contra su obtención, utilización y divulgación ilícitas’, la denominación técnica de esta normativa.
“Los derechos de propiedad están adecuadamente protegidos en la UE, los riesgos de esta directiva pesan mucho más que las potenciales ventajas”, asegura Fabio de Masi, eurodiputado del partido alemán Die Linke
De Masi asegura que esta regulación “no es necesaria”, y que las únicas beneficiarias de su aplicación serán las grandes corporaciones, las mismas que han impulsado su tramitación desde el primer momento. “Tienen los medios financieros y operacionales para entrar en costosas disputas legales contra terceras partes que critiquen sus prácticas empresariales, y esto silenciaría a los últimos. Aún cuando, tras casos de juicios, quede probado que no violaron secretos comerciales”, apunta.

Y ese es otro de los aspectos más criticados del texto: su vaguedad a la hora de delimitar el concepto de “secretos comerciales”, que contrasta con su exhaustiva defensa de las empresas ante filtraciones. “La vaga definición de secretos comerciales es de hecho uno de los mayores problemas de esta directiva, ya que abre la vía a un número incalculable de cambios legales, que podrían silenciar por completo a las voces críticas”. [...]"

Der Artikel "La UE endurecerá los castigos por revelar secretos empresariales, en medio de los 'papeles de Panamá'" kann auf der Internetseite Publico.es kostenfrei abgerufen werden.

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