Presseschau: Menschenrechtspreis der EU

amerika21 berichtet über die Nominierung des venezolanische Oppositionsbündnis MUD

30.10.2015

Die Fraktion der Konservativen und Liberalen im Europaparlament hatte das venezolanische Oppositionsbündnis "Tisch der demokratischen Einheit" (MUD) und "politische Gefangene" für den europäischen Menschenrechtspreis, welcher jedes Jahr vom Europäischen Parlament verliehen wird, nominiert. Due europäische Linksfraktion GUE/NGL hatte öffentlich angekündigt gegen eine Verleihung des Menschenrechtspreis an das Bündnis MUD zu stimmen. Das Nachrichtenportal amerika21 berichtete darüber:

"[...] Nach Informationen aus EU-Kreisen hatten sich Vertreter der Sozialdemokraten und Grünen hinter den Kulissen gegen die Verleihung an die venezolanischen Regierungsgegner ausgesprochen und mit deren Rolle bei gewalttätigen Protesten argumentiert. Vertreter der linken Fraktion GUE/NGL kündigten offen an, gegen die venezolanische Opposition zu stimmen. "Die EU sollte bei den Menschenrechten endlich mal vor der eigenen Haustür kehren", sagte der deutsche EU-Abgeordnete Fabio De Masi gegenüber amerika21. Seine Fraktion habe deswegen die drei Whistleblower Antoine Deltour, Edward Snowden und Stéphanie Gibaud für den Sacharow-Preis nominiert. "Leider war ihre Auszeichung politisch nicht gewünscht", so De Masi."

Der Artikel Venezuela erneut im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen von Harald Neuber und Maren Krätzschmar ist in voller Länge auf amerika21 abrufbar. 

 

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