BSW-Boss macht AfD klare Ansage: „So einen Quatsch wollen wir nicht“

Der Westen

22.10.2026
der westen

»BSW-Chef De Masi spricht über eine mögliche AfD-Zusammenarbeit. Bei bestimmten Forderungen zieht er eine klare Grenze.

Im Gespräch mit Marc Friedrich spricht de Masi über die Brandmauer. Dabei macht er deutlich: Trotz großer politischer Differenzen schließt die Wagenknecht-Partei eine Zustimmung zu AfD-Anträgen nicht grundsätzlich aus.

So heißt es dazu auch in den Zeilen des Instagram-Beitrags: „Richtig ist, die AfD hinter der Brandmauer vorzuziehen.“ Anträge müssten nach ihrem Inhalt bewertet werden. Doch was sind die einzelnen Gemeinsamkeiten?

Bei diplomatischen Initiativen zur Beendigung des Ukraine-Krieges, einer Wiederinbetriebnahme von Nord Stream oder einem warmen Mittagessen für Schüler sieht das BSW mit der AfD Gemeinsamkeiten.

Doch bei anderen Themen setzt de Masi klare Grenzen. Wenn es darum geht, die Schulpflicht abzuschaffen und Remigration oder Meldestellen für unliebsame Lehrer einzuführen, sei für das BSW Schluss.

De Masi fügt deutlich hinzu: „Die AfD beklagt ja selbst, dass die Meinungskorridore immer enger werden. Aber selbst machen sie es dann auch. Das kennen wir auch aus den USA. Da wurden dann Leute am Flughafen schon verhaftet, weil sie ein lustiges Meme über JD Vance auf dem Telefon haben. So einen Quatsch wollen wir nicht. Deshalb muss sich die AfD da andere Partner suchen.“

Auch bei der Medienpolitik sieht das BSW Unterschiede. So möchte man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwar reformieren, aber kein „AfD-TV“.«

Artikel hier lesen:

https://www.derwesten.de/politik/afd-zusammenarbeit-bsw-meinung-fabio-de-masi-id302184434.html