EU-Parlament ebnet Weg für digitalen Euro: Was steckt dahinter?

Ostdeutsche Allgemeine

10.07.2026

»Das Europäische Parlament hat am Donnerstag in Straßburg grünes Licht für Verhandlungen mit den EU-Mitgliedstaaten über die Einführung eines digitalen Euro gegeben.

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Die Kritik: Bankenstabilität, Datenschutz und Bargeldzukunft

Der digitale Euro wird auch kritisch gesehen. Nach Angaben von drei am Verhandlungsprozess beteiligten Quellen, die Euronews zitiert, gilt das Vergütungsmodell für Banken und Zahlungsdienstleister als heikelster Streitpunkt. Umstritten ist, welche Banken und Zahlungsdienstleister für ihre Rolle im System des digitalen Euro entschädigt werden sollen, in welcher Höhe und wer die Kosten trägt – Händler, Endkunden oder die EZB selbst.

Der Europaabgeordnete Fabio De Masi (BSW) bezweifelt etwa, dass die Endkunden von niedrigeren Gebühren profitieren. In einem Beitrag auf X schrieb er, die Berechnungsformel für Händlerentgelte sei intransparent und hänge davon ab, welche Kosten marktbeherrschende Netzwerke wie Visa und Mastercard geltend machten.«

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