BSW-Chef Fabio De Masi teilt gegen Merz aus
Rhein-Zeitung
»Insgesamt standen die Themen Militär und Krieg im Fokus – auch wenn das Land hier nur geringe Einflussmöglichkeiten hat. Betont wurde, dass Rheinland-Pfalz wegen der hier stationierten US-Truppen bei einem großen Konflikt wahrscheinlich zum Ziel würde. [...]
Hier zeigte sich schon, dass er das Handwerk des Redens bestens versteht. Ob in Attacken auf den Bundeskanzler, der im Weißen Haus „herumgelungert" habe, und dem es an „Eiern in der Hose" fehlen würde, auf die EU, die in der Ukraine einen Krieg unterstütze, der nicht in ihrem Interesse sei, oder in Vorwürfen gegenüber der Organisation der Bundestagswahl, bei der er Manipulation gegenüber seiner Partei vermutet. Er setzte geschickt auf publikumswirksame Dynamik - stieg jeweils ruhig ins Thema ein, um dann mit großen Worten und Gesten zu enden. Das sorgte für Zwischenapplaus und stehende Ovationen nach der Rede. Ulrich lobte ihn für seine Qualitäten als Festzeltredner. Dass er dabei kaum auf Themen einging, die spezifisch das Bundesland betreffen, und auch keine konkreten Lösungen für die angesprochenen Probleme schilderte, sah ihm das Publikum nach.«

