Wagenknecht sieht neue Beweise für Zählfehler bei Bundestagswahl

Stern

18.02.2026

»Wagenknecht selbst hatte sich im Dezember aus der Parteispitze zurückgezogen. Auch ihr Nachfolger Fabio De Masi drängt auf die Neuauszählung. „Das Verfassungsgericht hat 1991 geurteilt, dass bei extrem knappen Ergebnissen und belegten Zählfehlern eine komplette Auszählung einer Wahl unerlässlich ist“, sagte er dem stern.

De Masi verwies darauf, dass nach der ersten Auszählung im Februar 2025 etwa 60 Prozent aller Stimmkorrekturen auf das BSW entfielen. Dies belege, dass es ein systematisches Problem bei der Auszählung gegeben habe. „Nur eine Neuauszählung kann Vertrauen in die Demokratie sichern“, bekräftigte er.«

Weiterlesen