Verhandlungen zwischen Griechenland und Euro-Gruppe

Presseschau mit Fabio De Masi (Deutschlandfunk, neues Deutschland)

18.06.2015

neues Deutschland, 16.06.2015

Die EU-Kommission hatte ein Treffen mit Vertretern Griechenlands, der Europäischen
Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds am Sonntagabend in Brüssel
wegen »erheblicher Differenzen« ergebnislos beendet. »Es liegt jetzt ausschließlich an der
griechischen Seite, auf das großzügige Angebot der drei Institutionen einzugehen«, sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Auch EZB-Chef Mario Draghi sieht den Ball »unbestreitbar im Feld der griechischen Regierung«. Der Europaabgeordnete Fabio De Masi (LINKE) kritisiert dagegen die Gläubiger. »SYRIZA hat 47 Seiten Reformen geliefert. Die Gläubiger haben mit fünf Seiten Kürzungsmist geantwortet«, so De Masi gegenüber »nd«.

Der Artikel "Athen geht auf Gläubiger zu" ist auf der Titelseite des nd vom 16.06.2015 erschienen und online hinter einer Paywall abrufbar.

Deutschlandfunk, 09.06.2015

Fabio De Masi von der Linkspartei verteidigt dagegen als einer der wenigen im EU-Parlament fast bedingungslos die griechische Regierungspolitik und sieht vor allem die Gläubiger in der Pflicht:

"Wenn man ihnen jetzt permanent zusätzlichen Stress macht - über die Entscheidung der EZB, die Papiere der griechischen Regierung jetzt nicht mehr zu akzeptieren - das sie immer neue Löcher stopfen müssen, dann kommen sie eben nicht dazu zu regieren."

Der Beitrag "Schleppende Verhandlungen machen EU-Parlamentarier nervös" ist online nachhörbar.

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