Süddeutsche: Lehren aus dem Wirecard-Skandal

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

08.10.2020

Süddeutsche: Lehren aus dem Wirecard-Skandal, 8.10.2020, S.13

 

"Wirtschaftsprüfer sollen künftig nicht nur bei vorsätzlichem Betrug, sondern auch bei grober Fahrlässigkeit haften. Wer Bilanzen von Unternehmen prüft, soll diese nicht mehr gleichzeitig beraten dürfen. Staatliche Kontrolleure der Finanzaufsicht Bafin sollen striktere Durchgriffsrechte bekommen, Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen mehr Informationen, Anleger und Verbraucher mehr Rechte. Mit diesen Forderungen stellten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Justizministerin Christine Lambrecht (beide SPD) am Mittwoch einen in der Bundesregierung abgestimmten Aktionsplan vor, mit dem sie Konsequenzen aus dem Betrugsskandal um den mittlerweile insolventen Dax-Konzern Wirecard ziehen wollen. "Es muss verlorenes Vertrauen wiederhergestellt werden“, sagte Lambrecht in Berlin. (...)

Fabio De Masi, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, geht der Aktionsplan trotzdem nicht weit genug: "Die Bundesregierung muss auch etwaige nachrichtendienstliche Bezüge zu Wirecard aufklären“, fordert er."

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