Tagesschau: EZB erhöht Strafzins für Banken

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

12.09.2019

Tagesschau: EZB erhöht Strafzins für Banken 

"Die Europäische Zentralbank hat den Strafzins für Bankeinlagen verschärft. Statt 0,4 Prozent müssen Banken künftig 0,5 Prozent Zinsen zahlen. Zudem wird die EZB die umstrittenen Anleihenkäufe wieder aufnehmen. 

Zur Ankurbelung der Konjunktur ändert die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagezins für Banken von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent. Ein Minuszeichen beim Einlagenzins bedeutet, dass die Institute Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken. Der Satz ist bereits seit 2014 negativ. Um die Banken etwas zu entlasten, führt die EZB einen Staffelzins für bestimmte Freibeträge ein. (...)

Der Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi sagte: "Die Geldpolitik ist durch den Investitionsstreik der Bundesregierung überfordert. Es ist schizophren, Negativzinsen zu beklagen, aber in Deutschland die Schwarze Null anzubeten." Die EZB sollte statt Unternehmensanleihen die Anleihen der Europäischen Investitionsbank sowie nationaler Förder- und Entwicklungsbanken kaufen, um direkt öffentliche Investitionen zu finanzieren."

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