Euractiv: Maßnahmen gegen Geldwäsche werden verschärft

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

01.08.2019

Euractiv: Maßnahmen gegen Geldwäsche werden verschärft

"Ein neues Gesetz soll stärkere Kontrollen gegen Geldwäsche einführen. Deutschland setzt damit eine Richtlinie aus Brüssel um.

Die Bundesregierung verschärft den Kampf gegen Geldwäsche. Das Kabinett verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, das es Kriminellen erschweren soll, ihr schmutziges Geld in Immobilien, Edelmetallen oder Kryptowährungen zu verstecken. Die Vorlage von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) verpflichtet mehr Berufsgruppen als bisher, einen Verdacht auf Geldwäsche bei den Behörden zu melden und Vorsorge zu betreiben. Grüne und Linke nannten die geplanten Neuerungen unzureichend. (...)

Kritik an der Vorlage kam von der Linkspartei und den Grünen. Deutschland sei ein Magnet für schmutziges Geld, sagte Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi im SWR. Die Vorlage von Scholz sei lückenhaft. So sei es nicht nachvollziehbar, dass immer noch ganze Häuser bar bezahlt werden könnten, kritisierte Di Masi."

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