Handelsblatt: Einschnitte schockieren Deutschbanker

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

01.07.2019

Handelsblatt: Einschnitte schockieren Deutschbanker

"Die Mitarbeiter der Deutschen Bank können die Pläne zum Stellenabbau nicht nachvollziehen. An der Börse steigt der Kurs des Instituts.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat „harte Einschnitte“ angekündigt – und noch in dieser Woche könnte sein Sanierungsplan offiziell werden. Zwischen 15.000 und 20.000 Jobs stehen nach Informationen aus Finanzkreisen bei Deutschlands größtem Geldhaus auf der Kippe, auch wenn noch nicht klar ist, auf welchen Zeitraum sich die Sparpläne beziehen. Für die Arbeitnehmer kommen die Zahlen, die den Wegfall jeder fünften Stelle bedeuten würden, offenbar überraschend.

„Wir werden uns nicht an Personalspekulationen beteiligen, die insbesondere in dieser Größenordnung für uns auch überhaupt nicht nachvollziehbar sind“, sagte Jan Duscheck, Fachgruppenleiter Banken bei der Gewerkschaft Verdi und Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. (...)

„Kosten senken allein ist auch keine Lösung. Die Deutsche Bank braucht Erträge, und die werden nicht aus dem Investmentbanking kommen. Bei Privat- und Firmenkunden hat die Deutsche Bank den Anschluss verloren“, warnt Fabio de Masi, Finanzexperte der Linkspartei im Bundestag."

 

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