Drei Jahre Panama Papers

Vor drei Jahren veröffentlichten Journalisten 11,5 Millionen Dokumente einer Anwaltskanzlei aus Panama. Die "Panama Papers" offenbarten ein globales globales System der Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

03.04.2019

Über 200.000 Briefkastenfirmen in Panama und anderen Steueroasen wuschen Reichen, Politikern, Terroristen und Kriminellen das Geld.

Die Bilanz nach drei Jahren: Weltweit wurde eine Milliarde Euro an schmutzigen Geldern gesichert. 150 Millionen davon in Deutschland. Weitere Ermittlungen laufen: Erst im November durchsuchte das Bundeskriminalamt das Frankfurter Hauptquartier der Deutschen Bank wegen Verstrickungen der Bank in Panama Papers. Für mehr Unterstützung für die Ermittler setzt sich Fabio De Masi ein: "Die Personalausstattung der Behörden, der internationale Informationsaustausch und die Sanktionsmöglichkeiten von Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Terrorfinanzierung sind weiter unzureichend", so der finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

 

 

Fabio De Masi: "Die Bundesregierung muss ein öffentliches Register der wahren Eigentümer von Immobilien schaffen und Ermittlungskräfte in einer Bundesfinanzpolizei bündeln. Banken die wiederholt Beihilfe zu Geldwäsche leisten ist die Lizenz zu entziehen und wir brauchen ein Unternehmensstrafrecht. Wir brauchen Strafsteuern auf Finanzflüsse in Steueroasen statt uns von Luxemburg, Malta und Co am Nasenring durch die Manege ziehen zu lassen."

Broschüre Lux Leaks, Panama Papers & Co. "Über die Steuertricks der Mächtigen und Konzerne und wie Kriminelle ihr schmutziges Geld waschen"

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