Handelsblatt: Zoll kommt im Kampf gegen Geldwäsche kaum hinterher

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

29.06.2018
Presseschau

Handelsblatt: Zoll kommt im Kampf gegen Geldwäsche kaum hinterher

"Die Zoll-Abteilung zur Bekämpfung von Geldwäsche kommt mit unbearbeiteten Fällen nicht hinterher. Grund sind unter anderem IT-Probleme.

Die neue Abteilung beim Zoll zur Bekämpfung von Geldwäsche kommt mit der Bearbeitung von Verdachtsfällen noch immer nicht hinterher. Seit dem Start der Financial Intelligence Unit (FIU) vor rund einem Jahr seien dort bis zum 31. Mai 2018 insgesamt 63.461 Meldungen eingegangen, hieß es in einer Reuters am Freitag vorliegenden Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Frage des Linken-Abgeordneten Fabio de Masi.

Davon seien 24.205 Vorgänge noch in der Bearbeitung, während 26.892 an die Strafverfolgungsbehörden abgegeben worden seien. Bei 12.364 Meldungen habe sich zunächst kein Zusammenhang mit einer Straftat ergeben.

In einem Schreiben vom April hatte das Ministerium IT-Probleme für den Rückstau von damals rund 29.000 Fällen verantwortlich gemacht. So müssten Verdachtsmeldungen, die per Fax an die FIU übermittelt würden, manuell in das IT-System eingegeben werden. (...)"

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