"Wer Macron wählt, der bekommt in fünf Jahren Le Pen hoch drei"

Eine Presseschau zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich

26.04.2017
Presseschau

24. April 2017, Tagesschau, Sabine Hackländer, "Europa wittert Morgenluft​"

Auszüge des Audio-Interviews können hier angehört werden.

 

24. April 2017, Tagesschau, Sabine Hackländer, "Europa zeigt sich erleichtert​"

"EU-Parlamentarier bejubeln quer durch alle Lager Macrons Sieg in der ersten Runde. Alle Demokraten sollten sich nun hinter ihm versammeln, fordern die Sozialdemokraten. Die Konservativen sehen ein Hoffnungssignal. (...)

​Kritische Töne nur von Grünen und Linken

Dass das passende Gegenstück zum deutschen Kanzlerkandidaten Schulz eigentlich der Sozialist Benoît Hamon hätte sein müssen, unterschlugen viele Sozialdemokraten angesichts des gestrigen Wahldebakels des Kandidaten. Kritische Töne zum Ausgang der ersten Runde waren vor allem von Grünen und Linken im EU-Parlament zu hören. Sie halten Macron für zu wirtschaftsliberal.

Während man bei den Grünen angesichts der Gefahren, die durch Le Pen drohten, solche Differenzen allerdings für nachrangig betrachtet, geben sich Linken-Politiker wie der deutsche EU-Abgeordnete Fabio DeMasi weitaus unversöhnlicher: "Denn es war ja die Politik der Macrons und Hollandes, die die extreme Rechte, den Front National, erst stark gemacht hat. Der französische Soziologe Didier Eribon sagte: Wer Macron wählt, der bekommt in fünf Jahren Le Pen hoch drei." Deshalb findet es DeMasi auch in Ordnung, dass sich Linken-Wähler in der Stichwahl in zwei Wochen möglicherweise enthalten könnten."

Das komplette Interview kann als Audio hier nachgehört werden.

 

Auch der Bayrische Rundfunk berichtete über Fabio De Masis Wahlauswertung.

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