Presseschau: Apple muss zahlen

Eine kleine Presseschau zur Entscheidung der EU-Kommission

30.08.2016

Die EU-Kommission hat Irland dazu verpflichten, vom US-amerikanischen Konzern Apple knapp 13 Milliarden Euro an Steuernachzahlungen zu fordern. Der Konzern hatte in Irland 0,0005% Steuern bezahlt. Über diese Entscheidung berichtete auch die Presse und zitiert dabei Fabio De Masi:

Süddeutsche Zeitung, 30.08.2016

"[...] Washington hatte die Europäer erst vergangene Woche vor einem solchen Schritt gewarnt und vage mit Gegenmaßnahmen gedroht. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager wird mit ihrer unbeugsamen Haltung zur Galionsfigur für das Selbstbewusstsein der zuletzt von Brexit-Hickhack und Flüchtlingskrise zermürbten Kommission. Den Milliarden-Nackenschlag servierte sie nicht nur mit Metall in der Stimme, sondern auch garnierte die Nachforderung mit trockenem Humor: "Wenn mein Steuersatz auf 0,005 Prozent sinken würde, hätte ich das Gefühl, dass ich einen zweiten Blick auf meine Steuerrechnung werfen sollte." Schließlich habe Apple damit auf eine Million Euro Gewinn nur 50 Euro Steuern bezahlt. [...] und Fabio De Masi, Europaparlamentarier der Linken, teilte mit: "Die Entscheidung der Kommission ist überfällig. [...]"

Der Artikel "Brüssel trifft Apple mit 13-Milliarden-Euro-Keule" wurde auf der Webseite der Süddeutschen veröffentlicht und kann dort kostenfrei abgerufen werden. Der Artikel basiert auf einer DPA-Meldung und erschien u.a in der Wilhelmshavener Zeitung, der Walsroder Zeitung, der Neue Presse, der Gießener Zeitung, der Südwest Presse, der Eßlinger Zeitung und der Nordbayerische Nachrichten

Neues Deutschland, 30.08.2016

"[...] Weniger positiv sah es der LINKE-EU-Parlamentarier Fabio De Masi: »Es gibt keine Strafen. Und das Geld geht an die Regierung, die den Deal ermöglicht hat.« So blieben faule Steuerdeals weitgehend risikofrei. [...]"

Der Artikel "Apple muss Milliarden an Steuern nachzahlen" kann auf der Webseite des Neuen Deutschlands kostenfrei abgerufen werden. 

EUObserver, 30.08.2016

"[...] Fabio De Masi, from the left-wing GUE/NGL group, said the ruling "set a good precedent", but noted that the European Commission can "merely penalise the amount gained through illegal state aid, which then goes back to the very same member state that facilitated this tax fraud in the first place." [...]

The article "EU's €13bn tax decision angers Ireland, US, and Apple" by Eric Maurice is available at EUObserver

Common Dream, 30.08.2016

"[...] "The decision by the EU Commission against Apple is overdue. The EU should not give into American pressure just to spare U.S.-based multinational corporations adequate taxation on their profits made in the EU," said Fabio De Masi, a European United Left member of the European Parliament. [...]"

The article "Ireland's Outrage Over EU's Apple Ruling Reveals Fraudulent Global Tax System" by Nika Knight is available at commondreams.org

Morning Star, 30.08.2016

"[...] “The commission’s actions could threaten to undermine foreign investment, the business climate in Europe, and the important spirit of economic partnership between the US and the EU,” a spokesman said. Left-wing German MEP Fabio De Masi urged the EU not to give in to US pressure [...]"

The article "Apple Bitten By Sweetheart Bill" by James Tweedie is available at MorningStarOnline

 

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