Reportage: HSH Nordbank am Abgrund

Der Norddeutsche Rundfunk über die Skandalbank HSH Nordbank

09.06.2016

Der ‪‎NDR enthüllt und lässt auch Fabio De Masi zu Wort kommen: Die von der ‪EU-Kommission geforderten Abschläge auf die Schrottkredite der HSH hätten die Bankenaufsicht zum Eingreifen gezwungen. Bei der HSH wären alle Lichter ausgegangen. Sie hatte zu wenig Eigenkapital und konnte sich nicht mehr am Markt finanzieren. Doch die Zahlen wurden auf Druck der rot-grünen Landesregierungen in ‪Hamburg und ‪‎Schleswig Holstein wie auf dem Basar verhandelt, um die Abwicklung der Bank und somit die Abschreibung der Portfolios der Investoren zu verhindern. Eine unendliche Geschichte, die täglich teurer für die Steuerzahler wird und das Vertrauen in die Bankenaufsicht und die EU-Kommission untergräbt. DIE LINKE Hamburg fordert seit jeher die Abwicklung der Schrottbank, die keinen Beitrag mehr zur Finanzierung der norddeutschen Wirtschaft leistet. Die Landesregierungen mauern auch bei den Rechten der Beschäftigten, die vom Stellenabbau bedroht sind und auf dem Verkauf der Bank "lasten".

Die Reportage von Stefan Eilts und Patrik Baab kann auf der Webseite des NDR abgerufen werden:

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