Mit diesem Trick rechtfertigt die Bahn hohe Boni-Zahlungen

T-Online

17.12.2023

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Fast fünf Millionen Euro Boni soll der Bahn-Vorstand erhalten – trotz der Unpünktlichkeit des Fernverkehrs. Wie rechtfertigt der Konzern die Sonderzahlungen?

Die Nachzahlung der Millionen-Boni aus dem Jahr 2022 an Vorstandsmitglieder der Deutschen Bahn ist in Anbetracht der gestiegenen Unpünktlichkeit, kaputter Strecken und vieler Ausfälle höchst umstritten.

So sagte die Abgeordnete Sahra Wagenknecht dem "Spiegel", die Bahn sei in einem "miserablen Zustand". "Deutsche Bummelbahn" laute die Leistungsbilanz der Führungsetage. "Dass sich die Konzernchefs in dieser Situation auch noch Boni zuschustern wollen, ist unverschämte Selbstbedienung", so Wagenknecht. Die Bundesregierung "sollte als Eigentümer den Vorstand auswechseln, Boni streichen und Verhandlungen mit der GDL aufnehmen, um weitere Streiks im neuen Jahr zu verhindern".

Fabio de Masi, ehemaliger stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken, schrieb auf X (vormals Twitter): "0 Prozent Leistung macht 5 Millionen Euro Boni? Obwohl die Bahn ein Desaster auf Schienen ist, gönnen sich die Bahn-Vorstände gegen Jahresende wohl wieder fette Boni."

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