Schwerpunkt: Eurokrise

Die Eurokrise brach nach der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 aus. Sie ist weder eine klassische Währungskrise noch eine Staatsschuldenkrise. So wertete einerseits der Euro zum Dollar sogar lange weiter auf, andererseits gehörten bis zur Krise die irischen und spanischen Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaftskraft zu den geringsten in der EU. Dort war vielmehr die hohe private Verschuldung (auch im Ausland) das Problem. Gerettet wurden mit der Euro-Rettung nicht griechische Rentner oder irische Krankenschwestern, sondern Banken und Vermögende, bei denen die Krisenstaaten Schulden hatten – insbesondere auch deutsche und französische Banken.

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