Fabio De Masi

Newsletter von Fabio De Masi

Liebe Freundinnen und Freunde, 

ich bin aus meiner Sommerpause in Italien zurückgekehrt. Am 20. August werde ich in Berlin mit der Finanzjournalistin Birgit Jennen, einem EX-CDU-Abgeordneten und Vorstandsmitglied von Transparency International sowie einer Formenerbin über „Macht ohne Mandat - Wie Finanz- und Einflussnetzwerke unsere Demokratie untergraben“ diskutieren. Dabei geht es auch um mein Buch Geld, Macht, Verbrechen! Zu den Tickets geht es hier.

Das BSW kämpft nach dem knappen Scheitern beim Einzug in den Bundestag und der bislang verweigerten Neuauszählung bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland um seine Zukunft und somit um eine demokratische Alternative für all jene, die aus gutem Grund wütend auf „die da oben“ sind. 

Dazu gehört Glaubwürdigkeit, die Sahra Wagenknecht und ich gemeinsam mit dem gesamten Parteivorstand auch in der Plagiatsaffäre des CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt in Thüringen einfordern. Ein solcher Konflikt hilft vor den Wahlen nicht. Ohne Glaubwürdigkeit sind Wahlen aber nicht zu gewinnen.

Es ist die katastrophale Politik unterschiedlicher Bundesregierungen, die die AfD so stark gemacht hat. Nicht wir, sondern diese Politik ebnet ihr den Weg zur Macht. Wir sagen entschieden: Statt der AfD zu neuen Rekordwerten zu verhelfen, braucht es einen anderen Ansatz im Osten: Parteiübergreifende Ministerpräsidenten, die wechselnde Mehrheiten nutzen. Dass die Brandmauern die AfD nur gestärkt haben, schreibt nunmehr auch der britische Economist mit seinem kritischen Blick auf Deutschland.

Wir werden weder einen CDU- noch einen AfD-Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt wählen. Die AfD steht wie die Regierung Merz für Hochrüstung und Sozialabbau. Darüber spreche ich auch im ZDF-Morgenmagazin.

Die EU-Kommission konnte auf meine parlamentarische Anfrage jedoch nicht einmal beantworten, wer die Last der 90 Milliarden Euro für die Ukraine tragen soll, die den Abnutzungskrieg weiter verlängern und in den Taschen korrupter Oligarchen verschwinden, während in diesem Land die Dinge nicht mehr funktionieren. Darüber hat jetzt die Berliner Zeitung berichtet. 

Außerdem: Die EU zahlte über 30 Millionen Euro für eine Pressefreiheit-Kampagne – während Journalisten von Brüssel sanktioniert werden. Die Berliner Zeitung berichtet über meine Anfrage.

Die Presseschau mit mir aus dem Sommerloch zu folgenden Themen: CSD-Anschlag, Fünf-Prozent-Hürde, Spritpreise, Krise von Ceuta, Abhängigkeit von US-Tech-Giganten, EU-Pressefreiheit und Sanktionen gegen Journalisten, unbekannte anomale Phänomene (UAP/UFOs) und die unzureichende Informationspolitik zu Drohnen, den EU-Beitritt der Ukraine sowie die Plagiatsaffäre des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt.

Außerdem freue ich mich über so viele ermutigende Reaktionen auf mein Buch "Geld, Macht, Verbrechen". Die Bewertungen auf den Plattformen sind extrem gut. Das Buch wird für die hohe Lesbarkeit und Unterhaltsamkeit gewürdigt und immerhin schaffte es das Buch auf Anhieb auf Platz 23 der deutschen Sachbuch-Charts

Hier können Sie es bestellen als Hardcover, E-Book oder Hörbuch.

Herzliche Grüße sendet Ihnen und Euch,

Fabio De Masi

Glaubwürdigkeit ist in der Politik zentral

Im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin habe ich die Rücktrittsforderung an den thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) bekräftigt: „Herr Voigt hat plagiiert bei seiner Doktorarbeit, er hat also getäuscht“. In der Vergangenheit seien Politiker deswegen zurückgetreten.

„Wir können doch nicht - gerade im Hinblick auf den Wissenschaftsstandort Deutschland - einfach darüber hinweggehen, wenn ein Ministerpräsident bei seiner Doktorarbeit nachweislich betrogen hat.“

Mit Blick auf den offenen Streit von Bundesvorstand und Landesgruppe sagte ich: „Wenn wir uns dann verhalten wie die etablierten Parteien und sagen, da klebt einfach jemand an seinem Stuhl, wir lassen das einfach so gewähren, dann beschädigen wir unsere Glaubwürdigkeit, dann haben wir keine Chance bei den Wahlen.“ Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im September wolle man signalisieren, dass es eine Politik „gegen den Willen des Bundesvorstandes“ künftig nicht mehr gebe.

„Wir werden weder Sven Schulze (CDU) noch Ulrich Siegmund (AfD) zum Ministerpräsidenten wählen“, erkläre ich zudem im ZDF-Morgenmagazin.

Es braucht einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit wechselnden Mehrheiten regiert. Dann stünden endlich wieder politische Inhalte im Mittelpunkt und nicht eine idiotische Brandmauer, die die Demokratie untergräbt und die AfD nur stärker gemacht hat.

Vielleicht sollten sich die etablierten Parteien mal die Frage stellen, warum ihre Politik- steigende Energiepreise, der wirtschaftliche Niedergang und die jüngsten Angriffe auf die Rente - die AfD stärken?

Als BSW wollen wir dieser katastrophalen Politik endlich ein Ende setzen!

Gesamtes Interview im ZDF-Morgenmagazin hier ansehen

Buchvorstellung Berlin Theater Ost – Geld, Macht, Verbrechen

6. Adlershofer Polit-Salon

Mit dem Ex-RBB-Moderator Dietmar Ringel bin ich am 23. August, um 18 Uhr, im Theater Ost in Berlin im Gespräch über mein neues Buch und das BSW vor den Wahlen:

»Ob Wirecard-Skandal, Luxemburg Leaks, Cum-Ex-Geschäfte der Warburg- Bank oder Steuertricks von Konzernen – wie kein anderer kann Fabio De Masi erklären, wie Steuerbetrug, Geldwäsche, Bilanzskandale und andere Finanzverbrechen funktionieren. Im Wirecard-Untersuchungsausschus des Deutschen Bundestags hat er maßgeblich zur Aufklärung über den Skandal beigetragen und sich dabei über Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen erworben.

Sein neues Buch „Geld, Macht, Verbrechen“, so De Masi, werde erneut die Frage aufwerfen, was Bundesregierung und Sicherheitsbehörden über Wirecard wussten. Darüber hinaus verspricht es Einblicke in seinen persönlichen und politischen Werdegang.«

Tickets können hier erworben werden

Transparenzhinweis: Auf den Ticket-Verkauf und die Preise habe ich keinen Einfluss. Das Theater-Ost finanziert sich hierüber, ich profitiere davon nicht.

Termine

  • Do, 20.8., 18:30 Uhr - Berlin (Salon am Moritzplatz) - Diksussion über Geldwäsche, Korruption, Lobbyismus und internationale Finanznetzwerke - Ticketverkauf: https://eventfrog.de/de/p/politik-gemeinde/politik/macht-ohne-mandat-die-geldspur-7482030314719578065.html
  • Fr, 21.8., 18:00 - Berlin (Mehringplatz) - Kampagnen-Kundgebung "Weg-mit-Merz"
  • So, 23.8., 18:00 - Berlin (Theater Ost) - 6. Adlershofer Politsalon - Ticketverkauf: https://www.theater-ost.de/events/geld-macht-verbrechen-6-adlershofer-politsalon/ 
  • Do, 27.8., 16:00/17:00 - Wismar (Ort folgt) - Wahlkampf-Kundgebung Mecklenburg-Vorpommern
  • Sa, 29.8., 18:00 - Stendal (Sperlingsberg) - Wahlkampf-Kundgebung Sachsen-Anhalt 
  • Mi, 2.9., 18:00 - Eisleben (Galerie-Café) - Wahlkampf-Kundgebung Sachsen-Anhalt 
  • Do, 3.9., 18:00 - Halle (Am Steintor) - Wahlkampf-Abschlusskundgebung Sachsen-Anhalt
  • Do, 10.9., 18:00 - Wolfsburg (Alvar-Aalto Kulturhaus) - "Industrie. Arbeit. Zukunft.",  Kommunalwahlkampf-Kundgebung Niedersachsen 
  • Fr, 11.9., 17:30 - Rostock (Universitätsplatz) - "SOS Deutschland", Wahlkampf Mecklenburg-Vorpommern
  • Do, 17.9., 19:00 - Schwerin (Am Markt) - Wahlkampf-Kundgebung Mecklenburg-Vorpommern
  • Fr, 18.9., 17:00 - Berlin (Alexanderplatz) - Wahlkampf-Abschlusskundgebung Berlin

Nord Stream bald unter US-Besitz? Wir werden blechen!

Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi sagt: Sobald die US-Amerikaner an Nord Stream beteiligt sind, darf das Gas wieder fließen. Aber dann werden wir teuer bezahlen. Die Folgen der US-Politik, ob Regime-Change-Kriege im Nahen und Mittleren Osten, Flüchtlingskrisen oder steigende Energiepreise, treffen immer zuerst Europa. Sinnvoller wäre es daher Nord Stream jetzt wieder zu aktivieren, eingebettet in diplomatische Initiativen, um uns unabhängiger von Donald Trump zu machen, der uns mit Strafzöllen erpresst. 

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Ohne Entspannungspolitik droht ein großer Krieg!

Nicht die Entspannungspolitik gegenüber Russland war der Fehler, sondern der Verzicht auf sie. Wir haben die Friedensdividende verspielt.

Selbst die ehemalige Europa-Beraterin von Joe Biden sagte letztes Jahr, der völkerrechtswidrige Angriff Russlands hätte möglicherweise vermieden werden können, wenn Bereitschaft bestanden hätte, die NATO-Perspektive der Ukraine vom Tisch zu nehmen.

Wir haben bereits 2022 gesagt: Egal wie viele Waffen geliefert werden, Russland kann mehr junge Männer in diesen Fleischwolf schicken. Es wird ein langer, blutiger Abnutzungskrieg, der am Ende zu weniger territorialer Souveränität der Ukraine führen wird. Genau diese Einschätzung hat sich bestätigt.

Wer Russland in seiner unmittelbaren Nachbarschaft eine strategische Niederlage beifügen möchte, nimmt einen großen Krieg in Kauf. Wir alle wissen was passieren würde, wenn die Nachbarländer der USA, Kanada oder Mexiko, in eine Militärallianz mit China eintreten würde. Entspannungspolitik war und ist richtig. Frieden erreicht man durch Ausgleich von Interessen.

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Milliarden für Rüstung? Wirtschaftlicher Selbstmord

Die aktuellen Rüstungsprojekte sorgen NICHT für mehr europäische Souveränität. Viele Rüstungsprojekte sind an US-Systeme gekoppelt. Das europäische NATO-Hauptquartier hat etwa seine Künstliche Intelligenz bei der US-Datenkrake Palantir eingekauft. Deren Chefs fördern Donald Trump und wollen die Demokratie abschaffen. Gleichzeitig verlieren wir bei Schlüsseltechnologien den Anschluss an die USA und China und unsere Industrie geht vor die Hunde.

Mehr Sicherheit für Europa erfordert Rüstungskontrolle und Abrüstungsverhandlungen. Wir werden sonst zwischen den Fronten zerrieben und können den Wettlauf bei den Rüstungsausgaben nicht bestehen. Verteidigungsfähigkeit ist wichtig, aber die europäischen NATO-Staaten allein geben heute bereits in Kaufkraft gerechnet mehr für konventionelle Rüstung aus als Russland. Unsere Hochrüstung wird Russland wieder als Bedrohung empfinden und nachziehen. Bereits jetzt sind die Folgen der Eskalationspolitik immer höhere Energiepreise und eine abschmierende Wirtschaft.
Deshalb BSW wählen: Für Frieden, Abrüstung und Entspannung!

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Zur gesamten Lanz-Sendung beim ZDF geht es hier

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Geld, Macht, Verbrechen – jetzt erhältlich im Buchhandel

Mein neues Buch "Geld, Macht, Verbrechen gibt jetzt nicht nur im Buchhandel, sondern auch als E-Book und Hörbuch. Hier können Sie es erwerben.

Presseschau

Fabio De Masi,
Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft)

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