Fabio De Masi

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich hoffe Ihr hattet erholsame Oster-Tage. Ich habe mich auf die Spuren meiner Urgrosseltern begeben und ihr verfallenes Bauernhaus in den Bergen des Piemont aufgespürt. Nun hat mich der Alltag wieder.

Die Themen in diesem Newsletter: Cum Ex, Jan Marsalek, Ukraine und Selbstzerstörung der Linken!

Ich habe versäumt im letzten Newsletter auf zwei Beiträge hinzuweisen: den Nachdruck eines Twitter Kommentars von mir in der Wochenzeitung DER FREITAG (der sich durch die desolate Lage der Partei DIE LINKE. fast schon überholt hat) und meine Einschätzung in der Financial Times zum Prozess gegen Ex Wirecard Manager Markus Braun.

Bleibt sauber!

Fabio

 

 

Cum Ex und Co endgültig stoppen

Mit meinen früheren Kollegen aus dem Bundestag (und nun bei Finanzwende) Prof. Heribert Hirte (CDU) und Dr. Gerhard Schick (Grüne) schildere ich in einem Gastbeitrag in der FAZ wie sich krimineller Cum Ex Steuerraub endgültig stoppen liesse. Hier geht es zum Beitrag.

Wollen Regierung und BND Jan Marsalek nicht finden?

Die Berliner Zeitung druckt meine Einschätzung zu den neusten Meldungen der BILD Zeitung. Demnach soll der flüchtige Wirecard Manager Jan Marsalek in Russland sein und unsere Geheimdienste und das Kanzleramt ein Gesprächsangebot abgelehnt und den Bundestag darüber getäuscht haben.

Ich habe bereits vor der Story der BILD Zeitung diese Gerüchte in den sozialen Medien angedeutet. Denn ich habe auch nach meinem Ausscheiden aus dem Bundestag nie locker gelassen und war Marsalek weiter auf der Spur. Ich bin der festen Überzeugung, dass unsere Geheimdienste Marsalek gar nicht haben wollten, um einen Skandal zu vertuschen. Ich vermute hinter der Meldung in der Bild Zeitung ein Konflikt in den Geheimdiensten über die Russland Politik. Hier geht es zum Beitrag.

Ukraine: Gefährliche Zeiten!

Der verbrecherische Krieg in der Ukraine hält unvermindert an. Und ich bin mir nicht sicher ob die vielen Kommentatoren, die nun unabhängig von der Einsatzfähigkeit nach schweren Waffen für die Ukraine rufen, wirklich ein Interesse an einem schnellen Waffenstillstand oder einem langen Abnutzungskrieg haben. Der ehamlige Leiter der Grünen nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Kiev forderte gar einen Angriff auf die nuklearen Arsenale Russlands. Verrückte Zeiten: Da bin ich auf einmal froh, dass in den Führungsstäben der Bundeswehr besonnere Generäle und keine Aktivisten sitzen. Mir ist es zumindest gelungen vom ukrainischen Botschafter Melnyk und Russia Today gleichzeitig attackiert zu werden. Dies lässt sich hier nachlesen.

Verlieren wie Die Linke oder gewinnen wie Mélenchon

Die Linke blickt in einen selbstverschuldeten Abgrund. Im Zusammenhang mit Spekulationen über den Parteivorsitz fällt nun auch öfters mein Name. Die Welt titelt: Gesucht - Parteichef. Arbeitsplatz - brennendes Haus. Dem Jobangebot habe ich gegenüber dem Tagesspiegel eine klare Absage erteilt. Dieses Haus braucht einen Architekten, keinen Feuerwehrmann.

Dabei hat mein Freund Jean Luc Mélenchon in Frankreich unter Beweis gesetllt wie man Jung und Alt für eine linke Politik begeistert. Hätten Grüne , Sozialdemokraten und Kommunisten nicht wie Gartenzwerge ihre kümmerlichen Prozentpunkte (alle unter fünf Prozent) gesammelt, wäre Jean-Luc statt Le Pen in die Stcihwahl eingezogen.

Fabio De Masi,
»Finanzdetektiv« und Autor

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