Fabio De Masi

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Omikron Infektion habe nun auch ich hinter mir. Joggen und Schwimmen geht bereits wieder. Auch wenn ich noch nicht wieder 100 Prozent fit bin. In Kapstadt brütet eine Hitzewelle. Doch auch hier bliebe ich weiter an allerlei Wirtschaftskrimis dran.

Mit BusinessInsider und DIE WELT sprach ich über den CumEx Skandal und warum Bundeskanzler Scholz mich persönlich im Bundestag angelogen hat. Das Interview mit BusinessInsider und der Artikel von DIE WELT befindet sich leider hinter einer PayWall. Aber Auszüge des Gespräches mit Business Insider findet Ihr auch im Podcast Macht und Millionen, der sich nun frei verfügbar im Internet nachhören lässt. Mit der Berliner Zeitung sprach ich über Wirtschaftsmacht und versteckte PR im Jourbnalismus und wie der Verleger Holtzbrinck in Firmen invetsiert über die seine Zeitungen berichten.

Ich wünsche Euch einen baldigen Frühling!

Euer,

 

Fabio

Warburg Affäre: Scholz hat die Unwahrheit gesagt

"Finanzexperte Fabio De Masi greift den Kanzler und Carsten Maschmeyer wegen Cum-Ex-Deals an. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Linken und bekannte Finanzexperte Fabio De Masi war zu Gast im True-Crime-Podcast „Macht & Millionen“ von Business Insider. Hier lest ihr die wichtigsten Auszüge des Gespräches. Vollständiges Interview auf Business Insider

Die Welt (Pay Wall) berichtet, dass bei der Razzia im House of Kahrs das Handy nicht beschlagnahmt werden konnte und SPD Hamburg die Cum Ex Spende der Warburg Bank immer noch nicht zurückgezahlt hat. Ich begründe zudem warum Scholz ein Pinocchio Kanzler ist

„Nachdem im März 2020 zunächst nur das Treffen zwischen Scholz und dem Warburg-Banker Olearius im Jahr 2017 bekannt wurde, hatte der Finanzausschuss des Bundestages Scholz dazu befragt. Der antwortete laut dem internen Protokoll, über das Gespräch „sei aufgrund von Medienberichten alles bekannt, was es darüber zu wissen gebe“. Der damalige Linken-Abgeordnete Fabio De Masi fragte Scholz nach weiteren Treffen mit den Bankern. Ohne direkt auf diese Frage einzugehen, wiederholte Scholz: „mehr sei darüber nicht zu berichten“. De Masi findet, der heutige Bundeskanzler habe „Pinocchio gespielt“.“

Ausserdem ist die Podcast Folge mit mir zum Cum Ex Skandal bei Macht und Millionen nun frei verfügbar

 

Wie frei ist unsere Presse?

House of Holtzbrinck: Werden im Verlagshaus Interessenkonflikte verschwiegen?

Auflagenschwund und sinkende Werbeerlöse. Verlage stehen unter Druck. Der Fall Holtzbrinck zeigt, wie die journalistische Unabhängigkeit in Gefahr gerät.

Dass man das Spannungsfeld von journalistischen Grundsätzen und wirtschaftlichen Verflechtungen in der Medienbranche beobachten und Interessenkonflikte offenlegen muss, denkt auch der ehemalige Vize-Fraktionschef der Linken im Bundestag Fabio De Masi, der sich als Aufklärer im Wirecard-Skandal im Bundestag einen Namen gemacht hat. Die Berliner Zeitung am Wochenende hat De Masi Einsicht in ihre Rechercheergebnisse gewährt und um seine Einschätzung gebeten. „Ich finde, eine Berichterstattung etwa über Start-ups, an denen der Verleger über Firmenkonstrukte beteiligt ist, sollte in der Berichterstattung offengelegt werden. Es ist ziemlich einfach, der Redaktion einen Katalog von Firmen zu übergeben, in die man investiert hat“, sagt De Masi, das schütze die Redaktion vor wirtschaftlicher Einflussnahme und damit deren redaktionelle Unabhängigkeit.

Vollständigen Artikel in der Berliner Zeitung lesen

Fabio De Masi,
»Finanzdetektiv« und Autor

Website

Facebook Twitter YouTube

Wenn Sie diesen Newsletter nicht weiter beziehen wollen, können Sie hier ihre E-Mail-Adresse aus dem Verteiler austragen