Exklusiv: Brüssel beobachtet unbekannte anomale Phänomene (UAP) und will Fähigkeiten ausbauen
euronews.
»Die Europäische Kommission beobachtet offenbar bereits seit mindestens 2023 unerklärliche anomale Phänomene (UAP). Das geht aus einem Dokument der Verteidigungsabteilung der Kommission hervor, das Euronews vorliegt und sich mit Beobachtungen von Himmel und Weltraum in Malaysia befasst. [...]
In den Jahren 2025 und 2026 bat der deutsche Abgeordnete Fabio De Masi (fraktionslos) die Kommission mehrfach, die europäischen Meldeverfahren im Luftverkehr zu überprüfen und zu aktualisieren. Er fordert eine eigene, standardisierte UAP-Kategorie für Vorfälle, um Einheitlichkeit, Datenqualität und höhere Sicherheitsstandards im Flugverkehr in der EU zu gewährleisten.
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MEP De Masi hält dagegen. Weder die EU-Kommission noch der Rat behaupten nach seinen Angaben, dass sie konkrete Beweise über die Herkunft dieser Luftraumverletzungen besitzen.
„Angesichts der Überwachung des Luftraums und kritischer Infrastruktur ist das ziemlich erstaunlich. Entweder ist unser Luftraum verwundbar und wir haben ein großes Risiko für Flug- und Sicherheit, oder die EU führt die öffentliche Meinung in die Irre“, sagte De Masi zu Euronews.
„So oder so ist es zwingend nötig, mehr Transparenz zu schaffen und das Stigma rund um UAP abzubauen. Die EU sollte internationalen Bemühungen folgen, bessere Meldesysteme aufzubauen. Es geht nicht um kleine grüne Männchen, sondern um die Sicherheit unseres Luftraums und die Interessen des militärisch-industriellen Komplexes und der Nachrichtendienste“, fügte er hinzu.«
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https://de.euronews.com/my-europe/2026/08/17/exklusiv-brussel-unbekannte-anomale-phanomene-uap[1]
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