Frankfurter Neue Presse: Milliarden-Geldwäsche im deutschen Immobiliensektor

Eine Presseschau mit Fabio De Masi

07.12.2018
Presseschau

Frankfurter Neue Presse: Milliarden-Geldwäsche im deutschen Immobiliensektor

"Es gebe gewaltige Geldströme nach Deutschland, sagen Mafiaermittler aus Italien. Eine neue Studie mutmaßt: Milliardensummen werden in "Betongold" gewaschen. Auch das treibt die Preise in Großstädten - bisher fehlt ein Register, das die wahren Eigentümer offenlegt.

Es sind alarmierende Befunde: Angesichts zahlreicher Schlupflöcher wird der deutsche Immobiliensektor zunehmend zum Ziel von milliardenschwerer Geldwäsche.

Es werde vermehrt ausländisches Geld investiert, dessen Herkunft unklar sei, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Studie der Organisation Transparency International (...)

"Es gibt ein massives Problem mit Geldwäsche bei Immobilien in Deutschland", betonte Transparency-Deutschland-Chefin Edda Müller. "Die geltenden Gesetze und die Ausstattung der Ermittlungsbehörden stehen auch angesichts der Grenzenlosigkeit internationaler Finanzströme in keinem Verhältnis dazu." Der Finanzexperte der Linksfraktion im Bundestag, Fabio de Masi, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe hier ein enormes Dunkelfeld. "Vor allem Notare sind in der Pflicht, Verdachtsfälle auch zu melden."

 

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